Wenn der Kaffee kratzt und die Maschine langsamer läuft
Cristina
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09.14 02:57
Kalkablagerungen auf Fliesen sind meist ein Gemisch aus Calciumcarbonat, Seifenresten und Mineralien aus hartem Wasser. Sie haften als dünne, milchige Schicht vor allem dort, wo regelmäßig Wasser verdunstet: an Duschwänden, in Bodenabläufen, an Armaturen und in den Fugen selbst. Entscheidend ist die Unterscheidung: Auf der Fliese darf der Kalk gelöst werden, in der Fuge nicht mit derselben Konsequenz. Zementäre Fugen sind alkalisch und reagieren empfindlich auf Säure. Wer saure Reiniger unverdünnt und ohne Nachspülung auf die Fugen bringt, löst das Bindemittel an der Oberfläche heraus. Die Fuge wird rau, nimmt Schmutz schneller auf, und nach einigen Behandlungen bröckelt der Rand.
Nicht erlaubt und gefährlich ist das Öffnen des Geräts, das Entkalken mit Hausmitteln wie Essig oder Zitronensäure im eingebauten Zustand sowie das Abmontieren der Armaturen. Diese Arbeiten gehören ausschließlich in die Hände einer zugelassenen Fachkraft. Wer dennoch selbst Hand anlegt, riskiert nicht nur elektrische Schläge, sondern auch den Verlust der Gewährleistung und im Schadensfall den Ärger mit der Versicherung. Ein weiterer typischer Fehler: das Absenken der Heizleistung per Drehknopf auf ein Minimum, in der Annahme, das spare Energie. Tatsächlich verlängert sich die Aufheizzeit, was mehr Kalk einlagert.
Wie man den Kalktest macht, ohne die Maschine zu zerlegen Ein einfacher Test: Frisches Wasser in den Tank füllen und die Maschine ohne Kaffeepulver einen Bezug starten. Läuft das Wasser klar und in etwa der gewohnten Zeit durch, ist der Kalkstand unkritisch. Bleibt die Wassermenge deutlich unter dem üblichen Ergebnis oder tröpfelt es nur, ist Entkalken überfällig. Bei Maschinen mit sichtbarem Heizblock oder Thermoblock lässt sich der Kalk auch indirekt prüfen: Ein weißlicher Belag am Auslauf oder an der Dichtung ist ein sicheres Indiz. Wer es genauer wissen will, kann die aufgefangene Wassermenge wiegen. Weicht sie um mehr als ein Fünftel vom Normalwert ab, sollte nicht mehr gewartet werden.
Bei hartnäckigen, weißen Ringen im unteren Drittel hilft manchmal nur Geduld statt Kraft. Füllen Sie die Vase erneut mit der Essiglösung und lassen Sie sie über Nacht stehen. Sitzt der Belag fest, wiederholen Sie die Prozedur lieber zweimal, statt mit einem Metallgegenstand zu schaben. Wer die Vase regelmäßig nach jedem Gebrauch kurz ausspült und offen trocknen lässt, erspart sich die große Reinigung überhaupt.
Nach dem Entkalken sollte die Maschine einmal mit klarem Wasser Raumteiler ohne Sichtschutz Kaffee durchlaufen. Schmeckt das Wasser danach neutral, war die Spülung ausreichend. Bleibt ein saurer oder bitterer Beigeschmack, muss erneut gespült werden. Bei Maschinen mit integriertem Mahlwerk ist zusätzlich darauf zu achten, dass keine Entkalkerlösung in den Bohnenbehälter gelangt. Schon wenige Tropfen können das Mahlwerk verkleben. Wer diese Punkte beachtet, erkennt den richtigen Zeitpunkt am Durchfluss, nicht am Kalender, und vermeidet teure Reparaturen.
Das deutlichste Warnsignal ist die verlängerte Aufheizphase. Braucht der Kaffee morgens spürbar länger, bis er durchläuft, oder schaltet die Maschine während des Brühens mehrfach ab und wieder ein, ist der Durchfluss im Heizsystem bereits eingeschränkt. Ein weiteres Zeichen ist ein pulsierender oder stotternder Wasserstrahl. Läuft das Wasser nicht mehr gleichmäßig, sondern in Stößen, sitzt Kalk in der Pumpe oder im Ventil. Auch ein lautes Rumpeln beim Aufheizen deutet auf Kesselstein hin, weil das Wasser unter der Kalkschicht ungleichmäßig verdampft.
Beim Entkalken selbst sind zwei Fehler besonders häufig. Erstens wird zu wenig gespült. Nach dem Entkalken müssen mindestens zwei volle Tankfüllungen klares Wasser durch das System laufen, sonst bleiben Säurereste zurück und der Kaffee schmeckt metallisch. Zweitens wird die Einwirkzeit unterschätzt. Entkalker braucht Zeit, um den Kalk zu lösen. Wer die Lösung nur kurz durchlaufen lässt, entfernt nur die oberste Schicht. Besser ist es, die Lösung einzufüllen, die Maschine aufheizen zu lassen und dann mindestens zehn bis fünfzehn Minuten stehen zu lassen, bevor wird. Bei stark verkalkten Geräten kann dieser Vorgang wiederholt werden.
Kalk am Waschbeckenüberlauf ist hartnäckiger als auf der übrigen Keramik. Der Grund liegt in der Geometrie: Der Überlauf ist eine schmale, nach unten gebogene Öffnung mit engen Kanälen. Wasser fließt dort nur selten kräftig durch, Seifenreste und Mineralien setzen sich ab, und die Schicht wird mit der Zeit steinhart. Wer mit dem Schwamm nur außen herumwischt, erreicht die eigentliche Ablagerung gar nicht.
Zunächst gilt es, die Bauart zu unterscheiden. Hydraulisch gesteuerte Durchlauferhitzer mit Metallheizblock und elektronisch geregelte Geräte mit blanken Heizwendeln verhalten sich unterschiedlich. Bei elektronischen Modellen lässt sich die Temperatur oft exakt einstellen, was Kalkablagerungen verlangsamt. Bei einfachen hydraulischen Geräten hilft es, die Durchflussmenge nicht künstlich zu drosseln. Wer den Wasserhahn nur halb aufdreht, um warmes Wasser zu sparen, heizt das wenige Wasser stärker auf – genau das beschleunigt die Verkalkung.
Wie man den Kalktest macht, ohne die Maschine zu zerlegen Ein einfacher Test: Frisches Wasser in den Tank füllen und die Maschine ohne Kaffeepulver einen Bezug starten. Läuft das Wasser klar und in etwa der gewohnten Zeit durch, ist der Kalkstand unkritisch. Bleibt die Wassermenge deutlich unter dem üblichen Ergebnis oder tröpfelt es nur, ist Entkalken überfällig. Bei Maschinen mit sichtbarem Heizblock oder Thermoblock lässt sich der Kalk auch indirekt prüfen: Ein weißlicher Belag am Auslauf oder an der Dichtung ist ein sicheres Indiz. Wer es genauer wissen will, kann die aufgefangene Wassermenge wiegen. Weicht sie um mehr als ein Fünftel vom Normalwert ab, sollte nicht mehr gewartet werden.
Bei hartnäckigen, weißen Ringen im unteren Drittel hilft manchmal nur Geduld statt Kraft. Füllen Sie die Vase erneut mit der Essiglösung und lassen Sie sie über Nacht stehen. Sitzt der Belag fest, wiederholen Sie die Prozedur lieber zweimal, statt mit einem Metallgegenstand zu schaben. Wer die Vase regelmäßig nach jedem Gebrauch kurz ausspült und offen trocknen lässt, erspart sich die große Reinigung überhaupt.
Nach dem Entkalken sollte die Maschine einmal mit klarem Wasser Raumteiler ohne Sichtschutz Kaffee durchlaufen. Schmeckt das Wasser danach neutral, war die Spülung ausreichend. Bleibt ein saurer oder bitterer Beigeschmack, muss erneut gespült werden. Bei Maschinen mit integriertem Mahlwerk ist zusätzlich darauf zu achten, dass keine Entkalkerlösung in den Bohnenbehälter gelangt. Schon wenige Tropfen können das Mahlwerk verkleben. Wer diese Punkte beachtet, erkennt den richtigen Zeitpunkt am Durchfluss, nicht am Kalender, und vermeidet teure Reparaturen.
Das deutlichste Warnsignal ist die verlängerte Aufheizphase. Braucht der Kaffee morgens spürbar länger, bis er durchläuft, oder schaltet die Maschine während des Brühens mehrfach ab und wieder ein, ist der Durchfluss im Heizsystem bereits eingeschränkt. Ein weiteres Zeichen ist ein pulsierender oder stotternder Wasserstrahl. Läuft das Wasser nicht mehr gleichmäßig, sondern in Stößen, sitzt Kalk in der Pumpe oder im Ventil. Auch ein lautes Rumpeln beim Aufheizen deutet auf Kesselstein hin, weil das Wasser unter der Kalkschicht ungleichmäßig verdampft.
Beim Entkalken selbst sind zwei Fehler besonders häufig. Erstens wird zu wenig gespült. Nach dem Entkalken müssen mindestens zwei volle Tankfüllungen klares Wasser durch das System laufen, sonst bleiben Säurereste zurück und der Kaffee schmeckt metallisch. Zweitens wird die Einwirkzeit unterschätzt. Entkalker braucht Zeit, um den Kalk zu lösen. Wer die Lösung nur kurz durchlaufen lässt, entfernt nur die oberste Schicht. Besser ist es, die Lösung einzufüllen, die Maschine aufheizen zu lassen und dann mindestens zehn bis fünfzehn Minuten stehen zu lassen, bevor wird. Bei stark verkalkten Geräten kann dieser Vorgang wiederholt werden.
Kalk am Waschbeckenüberlauf ist hartnäckiger als auf der übrigen Keramik. Der Grund liegt in der Geometrie: Der Überlauf ist eine schmale, nach unten gebogene Öffnung mit engen Kanälen. Wasser fließt dort nur selten kräftig durch, Seifenreste und Mineralien setzen sich ab, und die Schicht wird mit der Zeit steinhart. Wer mit dem Schwamm nur außen herumwischt, erreicht die eigentliche Ablagerung gar nicht.
Zunächst gilt es, die Bauart zu unterscheiden. Hydraulisch gesteuerte Durchlauferhitzer mit Metallheizblock und elektronisch geregelte Geräte mit blanken Heizwendeln verhalten sich unterschiedlich. Bei elektronischen Modellen lässt sich die Temperatur oft exakt einstellen, was Kalkablagerungen verlangsamt. Bei einfachen hydraulischen Geräten hilft es, die Durchflussmenge nicht künstlich zu drosseln. Wer den Wasserhahn nur halb aufdreht, um warmes Wasser zu sparen, heizt das wenige Wasser stärker auf – genau das beschleunigt die Verkalkung.
